Eva Herman
EVA HERMAN UNTERLIEGT VOR DEM BGH
Eva Herman unterliegt vor dem BGH.
http://www.tagesspiegel.de/medien/eva-herman-hat-ns-familienpolitik-gelo...
Leider verzichtet der "Tagesspiegel" auf eine Wiedergabe der Originalzitate von damals. Wohl im Vertrauen darauf, dass das niemand mehr auf dem Monitor hat. Wir haben es natürlich noch:
Originalzitat Eva Herman, Pressekonferenz am 06.09.2007:
“Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen auch ‘ne Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das - alles, was wir an Werten hatten - es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle - aber es ist damals eben auch das, was gut war - und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt - das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben...“
Dazu Barbara Möller im "Hamburger Abendblatt" am 07.09.2007:
"...In diesem Zusammenhang machte die Autorin einen Schlenker zum Dritten Reich. Da sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges eben auch sehr gut. Zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter. Die hätten die 68er abgeschafft, und deshalb habe man nun den gesellschaftlichen Salat..."
Jeder möge sich nun sei eigenes "Urteil" bilden...
Ein Jahr danach: Wirklich nichts dazu gelernt, Herr Beck?
Aus Anlass der Jahrestage im Fall Eva Herman hatte der MQV-Vorstand im September alle Ministerpräsidenten der Länder in einem offenen Brief angeschrieben und um eine aktuelle Stellungnahme zu den Konsequenzen gebeten, die sie für ihre Medienpolitik daraus gezogen haben.
Musterbrief zum Herunterladen in der Angelegenheit "Eva Herman"
Liebe Mitbürger,
wenn Sie sich entscheiden diesen Offenen Brief zu verwenden, so gehen Sie bitte wie folgt vor:
Öffnen Sie diesen Musterbrief
- Speichern Sie ihn auf Ihrem Rechner
- Tragen Sie Ihre persönlichen Angaben in die Platzhalter [ ... ] ein
- Wenn Sie wollen, vervollständigen Sie bitte das Schreibfeld [Ihre persönliche Mitteilung bzw. Wunsch] am Ende des Briefes mit Ihrer individuellen Bitte, ihrem Appell, Protest oder sonstigen höflichen Überlegungen (so lang oder kurz wie Sie es wollen)
- Markieren Sie nach allen Eingaben den gesamten Brief und wählen Sie als Textfarbe "schwarz"
- Speichern und drucken Sie dann den Brief aus.
- Unterschreiben Sie den Brief und schicken Sie ihn ab.
- Anschließend können Sie das Muster mit Ihrem individuellen Briefkopf weiter benutzen, indemSie nur Empfängeradresse, Anrede und je nachdem den Inhalt ändern.
Es wäre für uns wichtig zu wissen ob Sie diesen Brief abgeschickt haben.
Melden Sie sich entweder bei unserer Webseite http://www.medienquovadis.de an und teilen Sie uns als Kommentar hier mit, an wen und wann Sie den Brief versendet haben. Gerne auch Ihre persönliche Mitteilung dazu. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail mit diesen Angaben senden.
Wir haben kein Interesse an Ihren persönlichen Daten wie Name oder Adresse, aber für unsere Statistik und Folgeaktionen wäre es hilfreich, wenn Sie uns Ihr Bundesland oder bei großen Städten den Ort nennen könnten.
Wir danken für Ihre Hilfe.
Offener Brief in der Angelegenheit "Eva Herman"
Der folgende Brief wird vom Verein an Politiker und Medienverantwortliche geschickt. Die Liste der Empfänger wird von uns in den Kommentaren ergänzt und aktualisiert.
Hier finden Sie einen herunterladbaren Musterbrief .
Aus immer noch aktuellem Anlass: Anfrage zur Medienpolitik
Sehr geehrte/r ...,
- Wie wollen Sie als Abgeordneter / wie will Ihre Partei die Wiederholung eines Falls Eva Herman in Zukunft verhindern und das Vertrauen in die Unabhängigkeit und Objektivität der Medien, insbesondere des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wieder herstellen?
- Für unsere Mitglieder und Freunde ist die Position der Abgeordneten und Parteien zur Qualität der Medien eines der wesentlichsten Kriterien im Vorfeld der Bundestagswahlen.
- Ohne Meinungsfreiheit verabschiedet sich Deutschland von der Demokratie! Wenn schon politische Entscheidungen immer ferner vom Bürger getroffen werden und die Menschen in unserem Lande kaum noch direkten Einfluss auf die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse nehmen können, dann sollten sie sich mindestens noch frei informieren und darüber offen und kontrovers sprechen dürfen.
Sie erinnern sich bestimmt noch: Mehr als 2,5 Millionen Zuschauer wurden damals Augenzeugen des ehrabschneidenden Rauswurfs von Eva Herman aus der ZDF-Talkshow "Johannes B. Kerner". Um die Rekordquote zu sichern, waren Presse und Agenturen bereits rechtzeitig vor Ausstrahlung der aufgezeichneten Sendung informiert worden.
Genau einen Monat vorher hatte der NDR seiner beliebten Moderatorin die fristlose Kündigung ausgesprochen. Offizielle Begründung des Senders: "Frau Hermans schriftstellerische Tätigkeit ist aus unserer Sicht nicht länger vereinbar mit ihrer Rolle als Fernsehmoderatorin... ". In Wahrheit wurde offenkundig dem Druck interessierter Kreise nachgegeben, denen Eva Hermans Eintreten für eine stärker an den Interessen der Familien orientierte Politik und für vermeintlich "konservative" Werte schon lange ein Dorn im Auge war.
Als willkommener aktueller Anlass diente dabei ein Artikel im Hamburger Abendblatt, der Aussagen von Frau Herman anlässlich einer Buchvorstellung in verkürzter und grob sinnverzerrender Weise wiedergab und sie in die Nähe der Nazis rückte. Dies lässt sich anhand von Wort- und Video-Protokollen aber leicht widerlegen. Gleichwohl wurden die verfälschten Zitate in der Folge noch in vielen Medien wiederholt.
Sollten Ihnen die Einzelheiten des Falles vielleicht nicht mehr vollständig präsent sein, so möchten wir Ihnen ausdrücklich unsere ausführliche Internet-Dokumentation der Ereignisse ans Herz legen, die Sie hier finden:
Aufgeschreckt durch das öffentlich geschehene Unrecht, protestierten damals Zehntausende empörter Zuschauer wochenlang in Leserbriefen und Internet-Foren, auch bei Politikern. Doch der Protest mündiger Bürger aus der Mitte unserer Gesellschaft wurde zunächst totgeschwiegen, dann als "brauner Sumpf" diffamiert.
Die Forderung nach öffentlicher Entschuldigung durch die Verantwortlichen und Rehabilitierung des Opfers verhallte bis heute ungehört. Politik und Medien setzten einträchtig – und bisher leider erfolgreich – auf ein Aussitzen des Skandals.
Der Fall Eva Herman ist jedoch keineswegs vergessen!
- Die Schmerzgrenze der Bürger wurde zu deutlich überschritten. Es wurde für jedermann erkennbar gegen verfassungsmäßig garantierte Rechte – wie Menschenwürde und Meinungsfreiheit – sowie gegen geltende Gesetze verstoßen.
- Das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit unserer Medien und unserer Politiker ist nachhaltig erschüttert. Ohne vertrauenswürdige Medien und klare Stellungnahmen aus der Politik gibt es aber auch kein Vertrauen in unseren demokratischen Rechtsstaat!
Unser Verein "Medien – Quo Vadis? Bürger gegen Medienmanipulation e.V." hat sich in der Folge der genannten Ereignisse gegründet. Wir haben uns der Verteidigung von Presse- und Meinungsfreiheit in unserem Land verschrieben und machen auf eklatante Fehlleistungen wie im Fall Herman und auf generell bedenkliche Entwicklungen in der Medienwelt öffentlich aufmerksam.
Unsere Mitglieder und Freunde sehen daher Ihrer Nachricht mit großem Interesse entgegen!
